22. Februar 2013

Geschwister-Scholl-Schüler erinnern an Hans und Sophie Scholl
Die Citykirche St. Jakobi ist bist auf den letzten Platz belegt
Den Auftakt der Veranstaltung bildete die nachgestellte Szene der herab segelnden Flugblätter am Tag der Verhaftung, wodurch es den Schülern gleich am Anfang gelang, die Besucher in das Jahr 1943 zurück zu versetzen. In den anschließenden 90 Minuten folgten weitere kleine szenische Darstellungen der Schüler, die Einblick in die letzten Tage der Geschwister Scholl gaben.
Oberbürgermeister Kurt Machens bei seiner Ansprache
Gern hatte Oberbürgermeister Kurt Machens die Schirmherrschaft für die Gedenkveranstaltung übernommen, dies machte er auch in seinem Grußwort deutlich: "Mit Ihren Beiträgen zur heutigen Gedenkveranstaltung zeigen Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, dass Sie sich mit Mut und Wachsamkeit auseinandersetzen (…) Sophie und Hans Scholl lebten die Ideale "Menschlichkeit" und "Freiheit" und traten dafür ein (…) Mit aller Dankbarkeit schauen wir auf diese Taten und gedenken unserer Helden", so Machens.
Schüler stellen das Verhör von Sophie Scholl nach
Weiter gab der Oberbürgermeister einen Abriss über die grausame Zeit des NS-Regimes und sprach voller Respekt über die Couragiertheit, mit der die Geschwister ihre Gedanken vertraten. "Wenn wir jetzt Flugblätter auslegen mit der Forderung, die Regierung zu stürzen, würde uns niemand verfolgen. Heute ist eines unserer Grundrechte, unsere Meinung frei zu äußern", schlug Machens den Bogen in die Gegenwart.
Schulleiter Sven Thelake dankte seinen Schülern für die gelungene Veranstaltung und lud alle Anwesenden ein, auch die Ausstellung der Schule im Rathaus zu besuchen.
Superintendent Helmut Aßmann machte darauf aufmerksam, dass es auch in der heutigen Zeit Nazis in unserer Gesellschaft gäbe und dass es wichtig sei, sich ihnen in den Weg zu stellen.
Auch Stadtdechant Wolfgang Voges lobte die Arbeit der Schüler und forderte sie auf, dieser linie treu zu bleiben.
Weitere Gäste der Gedenkveranstaltung waren Wolf Georg Eickstedt, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, Emin Tuncay, Abrahams Runder Tisch, Margret Köster, stellv. Landrätin, Detlef Hansen, SPD Fraktion sowie Karola Jacob, Landesschulbehörde.
Die Ausstellung kann bis Freitag, 28. Februar, im Rathaus besichtigt werden.
Geschwister-Scholl-Schüler erinnern an Hans und Sophie Scholl
Vor 70 Jahren verhaftete die geheime Staatspolizei der Nationalsozialisten die Geschwister Hans und Sophie Scholl in der Münchner Universität, als diese mit Flugblättern für die Freiheit und gegen das damalige totalitäre Regime ein Zeichen setzten. Die Hildesheimer Geschwister-Scholl-Schule nahm das runde Jubiläum als Anlass, um am Freitag, 22. Februar, in der Citykirche St. Jacobi zu einer Gedenkveranstaltung einzuladen.
Die Citykirche St. Jakobi ist bist auf den letzten Platz belegt
Den Auftakt der Veranstaltung bildete die nachgestellte Szene der herab segelnden Flugblätter am Tag der Verhaftung, wodurch es den Schülern gleich am Anfang gelang, die Besucher in das Jahr 1943 zurück zu versetzen. In den anschließenden 90 Minuten folgten weitere kleine szenische Darstellungen der Schüler, die Einblick in die letzten Tage der Geschwister Scholl gaben.
Oberbürgermeister Kurt Machens bei seiner Ansprache
Gern hatte Oberbürgermeister Kurt Machens die Schirmherrschaft für die Gedenkveranstaltung übernommen, dies machte er auch in seinem Grußwort deutlich: "Mit Ihren Beiträgen zur heutigen Gedenkveranstaltung zeigen Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, dass Sie sich mit Mut und Wachsamkeit auseinandersetzen (…) Sophie und Hans Scholl lebten die Ideale "Menschlichkeit" und "Freiheit" und traten dafür ein (…) Mit aller Dankbarkeit schauen wir auf diese Taten und gedenken unserer Helden", so Machens.
Schüler stellen das Verhör von Sophie Scholl nach
Weiter gab der Oberbürgermeister einen Abriss über die grausame Zeit des NS-Regimes und sprach voller Respekt über die Couragiertheit, mit der die Geschwister ihre Gedanken vertraten. "Wenn wir jetzt Flugblätter auslegen mit der Forderung, die Regierung zu stürzen, würde uns niemand verfolgen. Heute ist eines unserer Grundrechte, unsere Meinung frei zu äußern", schlug Machens den Bogen in die Gegenwart.
Sven Thelake, Schulleiter der Geschwister Scholl Schule
Superintendent Helmut Aßmann machte darauf aufmerksam, dass es auch in der heutigen Zeit Nazis in unserer Gesellschaft gäbe und dass es wichtig sei, sich ihnen in den Weg zu stellen.
Auch Stadtdechant Wolfgang Voges lobte die Arbeit der Schüler und forderte sie auf, dieser linie treu zu bleiben.
Wolf Georg von Eickstedt
Emin Tuncay, Abrahams Runder Tisch Hildesheim
Weitere Gäste der Gedenkveranstaltung waren Wolf Georg Eickstedt, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, Emin Tuncay, Abrahams Runder Tisch, Margret Köster, stellv. Landrätin, Detlef Hansen, SPD Fraktion sowie Karola Jacob, Landesschulbehörde.
Die Ausstellung kann bis Freitag, 28. Februar, im Rathaus besichtigt werden.
Erstellt am 22.02.2013 von der Internetredaktion