Theater und Museen
Foto: A. Hartmann
Das TfN - Theater für Niedersachsen
Theaterhaus Hildesheim
Roemer- und Pelizaeus-Museum - Kultur von der Antike bis heute
]Das Wissen von der Entstehung der Welt und von alten, geheimnisvollen Kulturen zu präsentieren und zu vermitteln, war das Anliegen der Gründerväter Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus. So entstand eines der bedeutendsten Museen Norddeutschlands, das trotz seiner alten Tradition jung geblieben ist.
Das PRM in Hildesheim
Weitere Dauerausstellungen führen den Besucher auf eine spannende Zeitreise und lassen ihn die Entstehung der Erde oder die Entwicklung des Menschen erleben. Reich dekorierte Keramikgefäße, farbenprächtige Textilien und Grabbeigaben aus Gold und Silber vermitteln eine Vorstellung von Alltag, Religion und Status in den vielfältigen vorspanischen Kulturen Alt-Perus. Exquisites chinesisches Porzellan, herausragende Lackarbeiten und Masken des japanischen No-Theaters geben einen faszinierenden Eindruck von der sagenhaften Welt Asiens.
Darüber hinaus finden im Roemer- und Pelizaeus-Museum regelmäßig Sonderausstellungen statt, die dem Haus ebenfalls eine überregionale Bedeutung verschafft haben.
www.rpmuseum.de
Das RPM ist vor allem bekannt durch seine Schätze aus fünf Jahrtausenden altägyptischer Kulturentwicklung. Von ihren Anfängen um 4000 v. Chr. bis in die christliche Zeit um 1000 n. Chr. führen viele einmalige Zeugnisse den Besucher durch die Epochen. Im Zentrum stehen dabei die reichen Funde der Pyramidenzeit – darunter auch die einzigartige, lebensgroße Statue des Hem-iunu, der als Wesir den Bau der Cheops-Pyramide überwachte. Seit 2011, dem Jahr des 100. Geburtstages des Pelizaeus-Museums, kann die Dauerausstellung ÄGYPTEN vollständig neu aufgestellt präsentiert werden. In drei Abschnitten finden Besucher hier grundlegende Informationen zur Entstehung der altägyptischen Kultur und ihrer ersten Blütezeit (Das Alte Reich), zur Vielfalt des Alltags (Leben am Nil) und zu den Jenseitsvorstellungen (Der Tod in der Wüste). Die hervorragenden, zum Teil einmaligen Objekte der Sammlung ergeben in moderner Inszenierung ein lebendiges, abwechslungsreiches Bild damaligen Lebens
und Glaubens. Kunstwerke höchsten Ranges ebenso wie Gegenstände des Alltags werden so zu Vermittlern zwischen einer Jahrtausende alten frühen Hochkultur und der Gegenwart ihrer Betrachter. Weitere Infos
Neuaufstellung der Dauerausstellung: Chinesisches Porzellan.
umfassenden Sammlung, die nach seinem Tod im Jahre 1927 dem Museum übereignet wurde. Die besondere Bedeutung der Sammlung Ohlmer beruht darauf, dass der größte Teil der Porzellane nicht für den Export nach Europa, sondern für den chinesischen Markt, den kaiserlichen Hof und die hohe Beamtenschaft hergestellt wurde.
Sonderausstellung: Die Macht der Toga - Mode im römischen Weltreich
Einkleidung der Priesterinnen, Wandmalerei aus Pompeji
kulturellen Einfluss auf die eroberten Gebiete aus, der sich auch an der Kleidung zeigt. Im Mittelpunkt stand die Toga als Ausdruck von Macht und Herrschaft, die nur den Inhabern römischer Bürgerrechte vorbehalten war.
Tauchen Sie mit uns vom 20. April bis 8. September in der europaweit einmaligen Schau „Die Macht der Toga – Mode im römischen Weltreich“ in die faszinierende Welt der Kleidung ein, sowohl in Rom selbst als auch in den Provinzen des römischen Weltreiches wie Ägypten, Spanien und Germanien. Herausragende internationale Exponate, darunter drei Fresken aus Pompeji, lassen die „gens togata“ wieder lebendig werden. Aber nicht nur das: Ein vielfältiges Vermittlungsund Rahmenprogramm gibt spannende Einblicke in die Welt des römischen
Imperiums und ein besonderer Ausstellungsbereich – das „Forum Romanum“ – lädt mit interaktiven Kostüm-, Spiel- und Wissensstationen zum Ausprobieren und Entdecken ein. Weitere Informationen unter www.machtdertoga.de.
Sonderausstellung: Herzlich willkommen, porta salutis! Die Bernwardtür im Roemer- und Pelizaeus-Museum bis 2014
In der Zeit der Sanierung des Doms zu Hildesheim bis zu seiner Wiedereröffnung im Jahr 2014 findet die berühmte Bernwardstür vorübergehend ihre Heimat im Roemer- und Pelizaeus-Museum. Vor annähernd 1000 Jahren gab der Hildesheimer Bischof Bernward für seine Kathedralkirche ein Portal in Auftrag, dessen bronzene Türflügel schon zur Zeit ihrer Entstehung einzigartig waren. Die bewunderten Bronzetüren, die Karl der Große für die Stiftskirche in Aachen gießen ließ, und die damit wetteifernde Tür des Mainzer Willigis-Domes übertrafen sie schon durch ihre gewaltige Höhe von 4,72 m, vor allem aber durch die Tatsache, dass jeder der beiden Hildesheimer Flügel mit Reliefs geschmückt ist, die diese Bronzetor zu einem monumentalen Bildwerk machen. In ungewöhnlicher Plastizität und in einer für die Entstehungszeit geradezu unglaublichen Dramatik wird in 16 Feldern die biblische Geschichte vor Augen geführt.
WICHTIGE MITTEILUNG!
Die naturkundliche Dauerausstellung „Im Wandel der Zeit – Die Erde und ihre Geschichte“ bleibt wegen Umbauarbeiten bis auf weiteres geschlossen. Die zweite naturkundliche Ausstellung „Frühe Menschen – Von Afrika in die ganze Welt“ bleibt hiervon unberührt und weiterhin für Besucher geöffnet.
Stadtmuseum Hildesheim - Stadtgeschichtliche Sammlung
Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus
Dauerausstellung: Stadtgeschichte
Im rekonstruierten Knochenhauer-Amtshaus präsentiert das Stadtmuseum die Geschichte Hildesheims. Hier wird das faszinierende historische Panorama einer Stadt erlebbar, die in zwölf Jahrhunderten europäischer Geschichte ein unverwechselbares kulturelles und politisches Profil entwickelte. Das imposante Fachwerkhaus am historischen Marktplatz präsentiert auf fünf Etagen eine abwechslungsreiche Zeitreise. Jede Etage ein Erlebnis! Eindrucksvolle Objekte wie die kostbaren Nachbildungen des "Hildesheimer Silberfundes" aus römischer Zeit oder das prunkvolle Tafelsilber des Fürstbischofs Friedrich Wilhelm von Westphalen aus dem 18. Jahrhundert entführen in die städtische Lebens- und Arbeitswelt. Entdecken Sie die vielen Facetten Hildesheims von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart!
Dom-Museum Hildesheim - UNESCO-Welterbe-Kunstschätze
Das Dom-Museum besitzt eine international bedeutende Sammlung mittelalterlicher Schatzkunst. Sie ist Teil des UNESCO-Welterbes. Die einzigartigen Objekte der Domschatzkammer reichen bis in die Zeit Bischof Bernwards (993 bis 1022) zurück, wie die silberne Krümme vom Stab des Abtes Erkanbald von Fulda, die silbernen Leuchter, das Kreuz Bischof Bernwards sowie die Goldene Madonna, eines der ältesten Bildwerke des Mittelalters. Das Oswaldreliquiar ist eine Stiftung des Welfenherzogs Heinrich des Löwen und seiner Gattin Mathilde, der Tochter des Königs von England.
Das Dom-Museum bleibt bis April 2015 wegen umfangreicher Um- und Neubaumaßnahmen geschlossen.
Weitere Kultur-Highlights finden Sie unter:
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