Architektur und Kunst im öffentlichen Raum
Historischer Marktplatz © Leif-Obornik
Gegründet als Bischofssitz im Jahr 815 entwickelte sich Hildesheim in den darauf folgenden Jahrhunderten zu einer Weltstadt mit zahlreichen Kirchen und Klöstern. Heute ist Hildesheim eine Stadt, die stark vom Spannungsfeld zwischen mittelalterlicher Architektur und der Wiederaufbauphase nach 1945 mitsamt seinen späteren Entwicklungen in der modernen Kunst und Architektur geprägt ist.
Für uns ist Architektur eine selbstverständliche feste Größe im Stadtbild, dagegen bezeichnet „Kunst im öffentlichen Raum“ eher ein Phänomen und eine Errungenschaft der Kunstentwicklung der letzten Jahrzehnte. Künstler von internationalem Rang haben ihre Aufmerksamkeit dem Stadtraum gewidmet und mit ihrem Ideenreichtum und ihren Phantasien die Stadt auf besondere Weise gestaltet. Ihre Kunstobjekte stehen nicht hinter verschlossenen Türen, sondern sie sind öffentlich zugänglich. Sie sollen zum Nachdenken anregen und den Bürgern als Inspirationsquelle dienen.
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