Friedrich Weinhagen Stiftung

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Antragsfristen 2018: Sitzung 28.02. - Antragsfrist 31.12., Sitzung 20.06. - Antragsfrist 30.04., Sitzung 28.11. - Antragsfrist 30.09.

 

Die Stiftung wurde am 21.05.1979 durch Ratsbeschluss als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts von der Stadt Hildesheim errichtet.
Sie geht einerseits aus dem Vermögen aufgelöster städtischer Stiftungen hervor und andererseits aus dem Vermögen der liquidierten Stiftung gleichen Namens. Die Namensgebung wurde bei der Neuerrichtung unter Berücksichtigung des hohen Stiftungsanteils und in Respekt für die Familie Weinhagen gewählt.

 

Die eine Wurzel der neuen Friedrich Weinhagen Stiftung reicht bis ins mittelalterliche Hildesheim zurück.

 

Das Vermögen der Vielzahl von Stiftungen mit unterschiedlicher Zweckbestimmung, war jedoch über die Jahrhunderte ausgedünnt, so dass diese nach der Währungsreform im Jahr 1949 mit Beschluss des Rates der Stadt Hildesheim zu 22 Stiftungen zusammen gelegt wurden. 21 Stiftungen davon wurden mangels Vermögensmasse durch Ratsbeschluss im Jahr 1979 aufgelöst. Einzig die städtische Johannishofstiftung mit mildtätiger Zweckbestimmung, welche noch über ein erhebliches Vermögen verfügte, wurde nicht in den Auflösungsbeschluss integriert.

 

 

Impressionen
Hildesheimer Wallungen
Impressionen
Hildesheimer Wallungen


 

 

Die andere Wurzel der neuen Friedrich Weinhagen geht auf die Familie Weinhagen zurück. Friedrich Weinhagen (geb. 1804) - der Großvater des Stifters – entstammte einer Familie, die um 1700 nach Hildesheim gekommen war. Er setzte sich in der Revolution von 1848 für die verfassungsmäßige Beschränkung der absoluten Monarchie des Hannoverschen Königs und die Rechte des Volkes ein.

 

Der älteste Sohn Friedrich Weinhagens, Georg-Friedrich, ließ sich als Landwirt in Räber (Uelzen) nieder. Er ist der Vater des Stifters, der am 18.01.1857 als ältester von vier Söhnen geboren wurde. Ende der sechziger Jahre des 18. Jahrhunderts wanderte die Familie nach Amerika aus. Friedrich wurde Brückenbauingenieur und gründete zusammen mit seinem jüngsten Bruder Berthold ein Unternehmen zu dessen Leistungen die Brückenbauten über dem Niagara zählen.
1920 kehrte der inzwischen verheirate Friedrich Weinhagen nach Hildesheim zurück. Am 10.01.1929 errichtete er durch Verfügung von Todes wegen die Friedrich Weinhagen Stiftung und vermachte ihr Grund- und Geldvermögen. Der Stifter starb am 04.04.1930. In seinem Testament bestimmte er u.a., dass eine Reihe Familienangehöriger nach seinem Tode geldlich unterstützt werden sollten.
Gemäß § 5 seines Testamentes war die Stiftung auf zu lösen und das Stiftungsvermögen auf seine Vaterstadt Hildesheim zu übertragen, sobald bestimmte Bedingungen eintreten würden. Als diese eintraten übertrug der letzte Stiftungsvorstand das Vermögen mit Vertrag vom 03.02.1979 auf die Stadt Hildesheim, die – wie oben beschrieben – unter Zuführung des Vermögens der aufgelösten städtischen Stiftungen die neue Friedrich Weinhagen Stiftung errichtete.

 

Stiftungszweck lt. Satzung: Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalschutz

 

Der Vorstand der Stiftung besteht aus folgenden Personen:

  • Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer
  • Lene Wagner

 

Zum Kuratorium gehören neben dem Vorstand folgende Mitglieder:

  • Ekkehard Palandt (Vorsitzender)
  • Franziska Busche
  • Hülya Gürcan
  • Beate König
  • Dr. Leonore Auerbach
  • Rosa Wagner-Kröger
  • Konrad Krüger
  • Kathrin Vornkahl
  • Dr. Reiner Grabenhorst


Kontakt

Frau Fürstenberg
Stadt Hildesheim
Stabsstelle für Kultur und Stiftungen
Telefon: 05121 301-1035
E-Mail: stiftungsverwaltung@stadt-hildesheim.de
Markt 1
31134 Hildesheim

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