Schloss Rössing

Auf dem Dachboden des Schlosses lebt eine Kolonie der Fledermaussorte „Kleines Mausohr“. ©agentur von b.
Auf dem Dachboden des Schlosses lebt eine Kolonie der Fledermaussorte „Kleines Mausohr“.

Das Schloss Rössing wurde von 1586 bis 1589 von Ludolph von Rössing als zweiflügelige Anlage aus Fachwerk und rundem Fachwerktreppenturm erbaut. Um 1830 wurde es durch den Anbau eines Herrenhauses erweitert. 1909 wurde dies mit neugotischer Fassade und Turm versehen. Es ist umgeben von einem Wassergraben. Das Wasserschloss steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1998 aufwendig saniert. Ein neu gestalteter repräsentativer Eingang von der Rückseite gestattet ungestörtes Wohnen mehrerer Generationen nebeneinander. Die Gebäude erstrahlen heute in einem hellen Gelb, die Fenster weiß, die Holzbalken braun und die Knaggen rot/blau. Das Schloss befindet sich in Besitz der Familie von Rössing. Zu den kleinsten Bewohnern des Schlosses gehört eine Kolonie der Fledermaussorte „Kleines Mausohr“. Sie haust im Sommer auf dem geräumigen Dachboden.