Burg Steinbr├╝ck

Die Kapelle der Burg Steinbrück.
Die Kapelle der Burg Steinbrück.


Im Jahr 1367 fiel der Herzog von Braunschweig mit Verbündeten raubend und plündernd in das Bistum Hildesheim ein. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit besiegte ihn Bischof Gerhard von Hildesheim mit einem kleinen Heer in der Schlacht bei Dinklar und konnte hohes Lösegeld fordern. Mit einem Teil dieses Lösegeldes suchte er seine Ostgrenze zu sichern, indem er in der Flussniederung mit dem Bau einer Burg begann, die nach der über die Fuhse führenden steinernen Brücke benannt wurde: die Burg Steinbrück in der Gemeinde Söhlde.
1425 ging die Burg in den Besitz des Domkapitels über. Nach der Stiftsfehde kam die Burg Steinbrück zum Herzogtum Braunschweig. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg wieder dem Domkapitel Hildesheim zugesprochen.
1810 wurde das Gut Steinbrück Staatsdomäne, 1862 kaufte die Klosterkammer Hannover das Gut, das von Pächtern bewirtschaftet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden hier viele Familien aus dem Osten eine neue Heimat. Sechs industrieverdrängte Landwirtsfamilien aus dem Salzgittergebiet siedelten zehn Jahre später das Gut auf.